SABINE PEUCKERT

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Wolfgang Leber

zur Ausstellung Berlin Mitte, Fotografie und Zeichnung in der Galerie Mitte, Berlin 2004

... Die hier ausgestellten Fotos sind ca. 20 Jahre alt. Ich bin verblüfft, war das die Wirklichkeit oder ist das schon Interpretation? Eins ist sicher, den Auslöser hat eine Malerin gedrückt. Und ich glaube das erklärt das Besondere dieser Fotos. Der Wille zu reduzieren: der Gestaltung, die mir aus den Zeichnungen entgegentritt, sehe ich auch hier. Ich glaube sogar, dass die Fotos, auch wenn sie auf der Mühelosigkeit einer optischen Mechanik beruhen, den ordnenden Blick einer Malerin verraten. Die Mittel des Gestaltens sind andere, der Wille war der gleiche. Das heißt: der Fotograf muss das Bild schon sehen, bevor es der Rollfilm fixiert, er darf nicht in die Luft fotografieren. Sabine Peuckert hat damit mehr erreicht als sie wollte – statt simpler Arbeitsmaterialien, die das Hässliche einer grauen Alltäglichkeit dokumentieren sollten, hat sie die Schönheit des Verfalls abgelichtet. Mehr kann man nicht erreichen. Also: "Jeder jeden Tag mit guter Bilanz" wie man auf einem Foto lesen kann.


Wolfgang Leber lebt als Maler und Graphiker Berlin
 

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